Thomas Schmidt
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Herbstwind

Ziellos tanzen
welke Blätter

Sommernächte
ausgeträumt


(c) 2003 Thomas Schmidt




Natalie

Aus der Dunkelheit zurück ans Licht
und vor dem Untergang gerettet.
Für alles eine neue Sicht,
in Glücksgefühle eingebettet.

Natalie, für dich hab´ ich mein Leben
dem Schicksal in die Hand gegeben.
Durch dich hab´ ich so viel verstanden,
dass die Sorgen ohne Spur verschwanden.

Und wie ich die ersten Schritte mache,
spür´ ich, dass ich wieder lache
und mir selbst kann gegenübertreten,
auch das Glück kann sich verspäten.

Natalie, der Frühling hat mich doch erfasst,
zu oft hatt´ ich ihn schon verpasst.
Durch dich hab´ ich die Angst besiegt
und bin der, der zu den Wolken fliegt.

Die Zweifel mit einem Mal verschwunden,
endlich hab´ ich dich gefunden.
Zu viel Zeit schon ohne dich verbracht,
doch endlich bin ich aufgewacht.

Natalie, nimm einfach meine Hand
und führ´ mich in ein neues Land,
und zeig´ mir, wo es sich zu leben lohnt;
nur dort, wo deine Liebe wohnt.


(c) 1996 / 2003 Thomas Schmidt




Nacht und Tag

Nacht, die Du mir Träume gibst,
Dir widme ich mein Leben.
Tag, der Du den Traum besiegst,
wie kann ich Dir vergeben ?

(c) 1994 / 2002 Thomas Schmidt




Umbruch

Gestern noch in Zweisamkeit,
jetzt schon jeder Weg zu weit.
Gestern Träume, große Zukunft,
heute herrscht hier nur Vernunft.

Gestern Liebe, weite Felder,
jetzt kein Ausweg aus der Wälder
Dickicht; ich fürcht´, so muss es sein:
Dies leere Haus ist jetzt mein Heim.

(c) 2002 Thomas Schmidt



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