Shalomee





Erfahrungen

Es macht mich traurig,
dich leiden zu sehn,
doch glaub mir,
es wird wieder vergehen,
nichts ist für die Ewigkeit,
auch nicht deine Dunkelheit.

Es ist manchmal wichtig,
durch die Hölle zu gehen,
auch wenn wir es zum
gegebenen Zeitpunkt
nicht wirklich verstehen.

Erfahrungen sind wichtig
für unser Leben,
sie verändern ständig
unser Wesen
wir erfahren
unsere Persönlichkeit
in zahllosen Stimmungen
in neuen Facetten
entdecken in uns Fähigkeiten
die wir ohne sie nicht hätten.

Doch sollten wir uns niemals
an sie binden
die Strassen der Dunkelheit
auch wieder verlassen
nicht der Versuchung widerstehen
uns und andere dafür hassen
stattdessen sollten wir
vergeben und verzeihen
uns von der Angst befreien
loslassen und weiter gehen
dann werden wir das Licht
in ihrer Schönheit wieder sehen
es bedarf nur ein wenig Mut
und alles wird wieder Gut.




Visionen

Wenn Visionen
erzählen von dir,
spüre ich Gefühle
der Wärme in mir.
Du bist mein Stern
am Himmelszelt,
der meine Liebe
am Leben hält.
Du bist die Kraft
in meinem Herzen,
die vermag zu lindern
meine Schmerzen.

Noch weiß ich weder
wer du bist,
noch sehe ich
dein liebliche Gesicht.
Doch eines,
dass weiß ich gewiss,
wenn unsere Blicke
sich zärtlich berühren,
unsere Seelen sich treffen
dann werden wir beide
tief im Herzen spüren,
dass all die Qualen,
all die Erfahrungen
die wir durchlebten,
von Nöten waren
um unserer Liebe zu
begegnen.




Mit Gefühlen anderer Menschen spielt man nicht

Ich war wie ein Vogel,
so frei wie der Wind
mit bunten großen Flügeln,
mit Leichtigkeit und Eleganz
flog ich durch die Lüfte,
in einem lieblichen Tanz,
dich getroffen ein Glück
wie mir schien,
vertraute dir meine Seele an,
die so zart und zerbrechlich.

Für einen Jäger, eine nicht allzu schwierige Beute
des Jägers Name,
Gleichgültigkeit und Gewissenlos,
er zog sein Jagdgewehr,
und schoss ohne zu zögern,
mir mitten in mein zartes Herz,
ich viel zu Boden,
meine Flügel begannen zu bluten,
mein kleines zärtliches Herz,
war erfüllt mit quälenden Schmerz.

Die Zeit verging,
der Vogel betete zu Gott,
lass mich nicht hassen,
hilf mir zu verzeihen,
mich von ihm zu befreien,
da erstrahlte ein helles Licht,
es erfüllte mein Herz
mit kräftigen bunten Farben
ich spürte wieder Freude und Hoffnung,
begann vorsichtig zu fliegen
und vergeben war meinem Schmerz.

Eines Tages wirst auch du
von ganzem Herzen lieben,
und wenn dein Herz dir bricht,
dann denk an diese Worte
die verfasst zu einem Gedicht
mit Gefühlen anderer Menschen
spielt man nicht!




Tropfen der Liebe

Wenn Blicke sich
liebevoll berühren
dabei die Glut der
Leidenschaft spüren
wenn Lippen
sich finden
Zungen ineinander
verschmelzen
zu einem innigen
fordernden Kuss
wenn Hände sich
zärtlich streicheln
Fingerspitzen
sanft über nackte
Körper gleiten
wenn Münder
schmecken
die süße Frucht
der Lust
wenn Seelen sich
ineinander verlieren
zusammengepresst
die Ewigkeit ersehnen
sich vergessen
an der Schönheit
der Begierde
dann trinken sie
die süßen Tropfen
der Liebe




Der Weg zu dir

Der Weg zu dir
so unsagbar schwer
muss Täler der
Dunkelheit
durchwandern
Tage durchleben
an denen mein
Herz fast erfriert
Schmerzen hab
ich durchlitten
viele Tränen
schon geweint
doch bald schon
sind wir vereint
meine Seele sie
verzerrt sich
nach dir
mein Herz
es führt
mich zu dir
lass mich leiten
von Gefühlen
die mich lenken
hab keine Angst
schrecke nicht
mehr zurück
denn ich bin
bereit erwarte
das Glück
tauche ein mit
dir in die
Unendlichkeit




Hoffnung

Hoffnung sie brennt
sie wärmt mein Herz
das manchmal
durchdrungen von
Kummer und Schmerz
sie lässt mich bezwingen
die Kälte und Dunkelheit
an so manchen Tagen
die ich oft muss tragen
sie fordert mich auf
stetig weiter zu gehen
nicht mehr zurück
zu sehen in bereits
vergangenen Tagen
sie gibt mir Kraft
die Menschen und ihr
handeln zu verstehen
sie lässt mich
verzeihen die Taten
die mir manch einer
schon angetragen
sie ist der Boden
auf dem ich baue
auf dem eine
bedingungslose
Liebe wächst
dort wo die Ernte
süße Früchte tragen
mit ihr kann ich
mich vorwärts wagen
getragen von ihrer
Wärme und ihrem
strahlenden Licht.
sie mit meiner
Liebe küss....




Warum

Einsam und verlassen,
geh ich durch die Gassen,
höre Kindergeschrei,
Erwachsene lachen,
Menschen tummeln sich in den Strassen,
keiner nimmt Notiz von mir,
dreh mich um doch du bist nicht mehr hier.

Bin versunken im Gedanken an die schöne Zeit mit dir,
meine Augen füllen sich mit Tränen,
kann es immer noch nicht fassen,
begreif es einfach nicht,
warum hast du mich verlassen,
sie war doch schön die Zeit,
was hast du vermisst,
sag es mir, ich kann es nicht verstehen.

Erinnerungen werden wach,
kann dein Gesicht in meinen Gedanken sehn,
dich riechen, deine Küsse schmecken,
deinen Atem auf meiner Haut fühlen,
deine liebevollen und zärtlichen Berührungen spüren,
das Leuchten deiner wunderschönen Augen sehen,
die Art wie du mich immer angelächelt,
mich in deine Arme nahmst,
kann die Leidenschaft noch spüren,
die in unseren Herzen brannte.
Wir hatten doch so viele Träume,
wo sind diese hin,
was ist nur geschehen?

Ich möchte schreien,
mich von meinen Schmerz befreien,
der mich zerfrisst,
an meiner Seele nagt,
mir tiefe Wunden versetzt,
mein Herz es blutet
ist erfüllt mit Hass,
ein tiefes Loch bleibt zurück,
es ist Still um mich geworden,
ich blicke auf,
schau mich noch einmal um,
doch du bist nicht mehr hier,

Warum?




Zwiespältig

Liebe ich dich oder doch nicht,
liebe ich mich oder doch nicht,
ergibt das Sinn oder doch nicht,
wo will ich denn hin,
wer will ich denn sein

Kann ich nur lieben ohne zu spüren,
kann ich nur fühlen ohne zu berühren,
Bin ich mutig oder doch nur feig,
mein Drang zu Leben,
bestrebt von Dunkelheit,
verabscheue das Licht,
und doch such ich dich

Wo liegen hier die Grenzen,
oder gibt es diese nicht,
ergibt das einen Sinn,
wo will ich denn bloß hin,
von Traurigkeit erfüllt,
in endlose Liebe eingehüllt,
Glück empfinden,
euphorisch sein,
am Ende zu lügen,
um wieder unglücklich sein.

Wer bin ich,
wer will ich sein.

Ein schönes Wesen umhüllt von Egelschein,
die Fratze des Teufels in seiner Hässlichkeit,
geliebt geborgen und umsorgt zu sein,
oder doch lieber in der Dunkelheit allein.

Zärtlich und liebevoll,
verrucht und triebhaft,
gutmütig uns selbstlos,
herrschsüchtig und egoistisch,
Liebe fühlen Liebe schmecken,
Schmerz erwecken Wunden lecken,
leidvoll mich quälen,
der Liebe ís süßen Duft ergeben,
frei und glücklich sein,
oder doch nur in der Stille allein,
suche ich gar in der Dunkelheit das Licht,
oder erkenne ich bloß die Wahrheit nicht?




Gefangen in der Einsamkeit

Jeden Tag das selbe Spiel,
verzweifelt irre ich umher
meine Gedanken verwirren mich,
kann nicht raus aus der Leere
die mich gefangen hält.

Es ist so kalt und dunkel hier,
Tränen laufen mir übers Gesicht,
die einzige Wärme die mein Leben umgibt.

Versuche zu durchbrechen
diese Kluft der Einsamkeit,
doch wieder laufe ich nur endlos im Kreis.........

In meinem Herzen trag ich viel Liebe,
doch meine Angst versetzt mir nur Hiebe,
lass niemanden an mich ran,
so dass auch niemand
meine Einsamkeit durchbrechen kann.

Ich weiß es liegt an mir,
das Schicksal des Lebens zu bestehen,
doch wie lange muss ich noch im Dunkeln gehen,
wie lang diesen Seelenschmerz ertragen,
wann werde ich den Kampf in mir besiegen,
Fragen über Fragen,
doch die Antwort liegt in mir....




Selbsterkenntnis

Von ihren Blicken
hab ich mich abgewandt
vor ihrer Nähe
bin ich davongerannt,
hinter meinen Händen
mein Lächeln verdeckt,
meine Gefühle hab ich
tief im inneren versteckt.

So habe ich aus Scham
meine Angst verborgen,
mich Stück für Stück
aus den Augen verloren,
versteckt hab ich mich
hinter dicken Mauern,
mir gedacht dort könnte
keine Gefahr mir lauern,
nur eines hab ich
dabei nicht erkannt,
dass ich mich Selbst hab
in die Einsamkeit verbannt!




Verletzliche Seele

Bescheiden ihr Leben
der Liebe stets bedacht
oft erfährt sie Wehmut
in den Stürmen der Nacht

Sie friert in der Kälte
durch die Reise der Zeit
im Geäst vollem Dickicht
bricht Hoffnung das Eis

Bewegt tiefe Momente
dem Himmelsflur nah
sanft berührt Demut
ihre Seele ganz klar

Sie sieht zu den Sternen
fragt den Mondschein um Rat
still weint sie Tränen
wenn Seligkeit ward




Frühlingserwachen

Wenn sich zart junge Knospen
am lauen Sonnenstrahl laben
verschwindet im Städteklang
das krächzen der Raben

im Geästvollem Dickicht
schimmert schmelzender Tau
sacht erwacht neues Leben
in den Tümpeln der Au

frisch duften die Wiesen
Moos grünt am Waldesrand
im rauschen zierlicher Bäche
ertönt anmutiger Amselgesang

hellbraun gefärbte Felder
erblühen in malerischer Flur
dornengesäumte Rosenhecken sprießen
im Frühlingserwachen der Natur




Unterwegs

Unterwegs
zu den Sternen
kentert das Boot
im Zweifel
wehmütig
zieht
das Glück
an mir
vorbei




Wenn Tränen

Wenn bittere Tränen
meinen Schmerz
ertränken
weil das Quälen
seinen Höhepunkt
endlich erreicht
erst dann ist erfüllt
mein Herz mit Seligkeit
denn es steigt empor
das ersehnte Paradies

Jetzt bin ich frei
wie der Vogel im Wind
doch ich weiß
und dieses Wissen
bringt mich zum Lächeln
schon morgen
bin ich wieder bereit
für die nächste Hürde
die in meinem Leben
gedeiht




Schwarze Seele

Schreie in tiefschwarzer Nacht,
dunkle Unendlichkeit erwacht,
Tage verwehen im trüben Nichts,
Dunkelheit im Schein des Lichts,
tiefsinnige Gedankenwelt,
Wärme die nicht lange hält,
Augenblicke heller Regenbögen,
die Liebe und Hoffnung vermögen!

Ergründung der Tiefe meiner Seele,
der Grund warum ich mich quäle?!



GastautorInnen bei "wortgetreu"